HALLENKUNST 2010

Drei Tage Ausstellung in der Markthalle Chemnitz vom 10. Dezember bis 12. Dezember 2010. Drei Tage Urban Art – drei Tage mit 26 Künstlern aus ganz Europa, Führungen für Gruppen, Einzelführungen, Film Screening, Live Performance, guter Musik und angenehmer Atmosphäre – eine Ausstellung, die Niveau hatte, die Tiefgang bot und dabei geprägt war von einem guten Geist der Zusammenarbeit zwischen den Künstlern. Facettenreich hat HALLENKUNST gezeigt wie sich Graffiti und Street Art Künstler herauslösen und auch weiterentwickeln können.

Eine Ausstellung, die in der Vielfalt des Angebotes und in der Wahl der Räumlichkeit ihresgleichen suchte, eine Ausstellung die in der Presse täglich präsent war, die von der Zahl der Besucher her selbst die kühnsten Erwartungen weit übertraf: Die Markthalle Chemnitz war selten so gut besucht, die Vernissage erlebten 3.000 Besucher aus allen Altersgruppen. Insgesamt sind in den drei Tagen 6.000 Besucher gezählt worden. Die Besucher nahmen z.T. weite Wege auf sich: es kamen Besucher aus Dresden, Leipzig, Berlin, Jena, Gera, dem Erzgebirge und sogar Mainz, München oder der Schweiz

“Ein Satz, der am Freitagabend zur Eröffnung der “Hallenkunst” in der Markthalle des öfteren fiel, war der: “Das fühlt sich ja gar nicht mehr wie Chemnitz an!” Das mag an mehreren Gründen gelegen haben. Zum einen bildete sich ab 21 Uhr zum Einlass eine Schlange – in Chemnitz ein eher seltener Anblick. Ebenso wie die Ansammlung junger Leute, die man auf gängigen Vernissagen in der Stadt sonst in diesem Ausmaß nicht zu Gesicht bekommt – hier waren sie auf einmal. Auch der Gegenstand der Betrachtung ist für Chemnitzer Galerien ungewöhnlich: Graffiti.” (Freie Presse, aus einem Artikel vom 11.12.2010)

Bei guter Musik serviert von DJ Shusta wandelten die Besucher zwischen den Wänden mit knalligen Schriftzügen, Porträts oder architektonischen Ansichten umher; zwischen Bildern, die mit Strasssteinchen versetzte Sprühdosen zeigen; aber auch vorbei an Fotos von illegalen Sprühaktionen in U-Bahn-Schächten oder an Fotos von Großstädten mit einer Yoga versunkenen Frau auf einem Dach in New York. Viele der Künstler saßen in der Nähe ihrer Bilder, sprachen mit Besuchern und waren erstaunt wie man Chemnitz mit einer solchen Ausstellung begeistern kann. Auch wir waren erstaunt über die durchweg positive Resonanz der Besucher, Künstler und der Medien. was unsere Idee einer Urban Art Ausstellung in der Stadt der Moderne bestätigen konnte. Wir werden dieses Projekt weiterführen und uns sehr bald in die Vorbereitungen für eine Ausstellung 2011 begeben. Ob wir die HALLENKUNST in Chemnitz halten können und wenn ja wo diese großartige Kunstschau ihr Zuhause findet bleibt abzuwarten.

Unser Dank gilt in erster Linie Herrn Peter Waldvogel und Dr.Stephan Scholz für das Zustandekommen, das Gelingen und die Auswirkungen dieser Ausstellung. Peter Waldvogel hat viele Mitarbeitende an diesem Werk zusammengeführt, hat der HALLENKUNST einen großen Teil des Erfolges geschenkt, er hat über diese Ausstellung seine schützende Hand gehalten und uns während der sehr kurzen und intensiven Vorbereitungsphase tatkräftig unterstützt. Danach danken wir allen, die zum Gelingen dieser Ausstellung in irgendeiner Weise beigetragen haben: Wir danken Anja Richter und Frau Ingrid Mössinger (Kunstsammlungen Chemnitz), Annette Spreitz, Molotow, Redbull, der Firma Wagner Fensterbau Stollberg, Simon und der Firma PM2, Dirk Glowka, Getränke Singer, splash! Entertainment, Rebel Art, Stroer, der Brauerei Reichenbrand und natürlich den Künstlern, unserem Team, den vielen Helferinnen und Helfern und nicht zuletzt der Presse für die außerordentlich gute Zusammenarbeit.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Rundgang durch die Bereiche B1 bis B5 sowie R1 und R2 der HALLENKUNST 2010.

Eine kleine Auswahl aus der Berichterstattung von der HALLENKUNST 2010

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